Der erste Ausflug unseres Barcelona Citytrips hat uns in den Park Güell geführt. Hier bekommt man nicht nur einen sehr guten Überblick über Barcelona, auch der Park ist sehenswert. Einfach per Bus und Bahn zu erreichen, bietet der Park die von Antoni Gaudi bekannte aussergewöhnliche Architektur mit seinen markanten Zuckergussdächern an den beiden Eingängen. Der Grossteil des Parks ist kostenpflichtig, aber für einige Bereiche ist der Eintritt frei. Von den höher gelegenen Bereichen bietet sich einem eine wunderschöne Aussicht über Barcelona.

Parc del Guinardó – grandiose Aussicht

Für hartgesottene Wanderer bietet der Parc del Guinardó eine weitere Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Der Aussichtspunkt befindet sich nicht direkt im Park, sondern in einem alten Militärfort direkt daneben. Wer den kleinen Aufstieg in Kauf nimmt, wird mit einem grandiosen Panorama belohnt. Wenn sich die Temperaturen gegen frühen Abend etwas abgekühlt haben, trifft man hier neben Touristen auch viele Einheimische und einige Strassenmusiker.

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Gutes Essen

Auf eine Empfehlung hin haben wir einen Halt bei Little Bacoa gemacht und die wohl besten Burger Barcelonas gegessen – ein Tipp für jeden der Hunger auf Burger verspürt! Aber auch Tappas sollte man sich in Spanien nicht entgehen lassen. Dazu bieten sich an vielen Ecken der Stadt unterschiedliche Restaurants und Tappas-Bars an. Am besten schaut man sich erst einmal das Angebot an und probiert dann einfach aus, was gut ausschaut! Man sollte allerdings auf die Preise achten und sich nicht sofort von jedem Kellner in das Restaurant ziehen lassen. Das Gute ist, dass man bei vielen Restaurants nicht zwangsweise reservieren muss – man wartet einfach gemütlich bei einem Getränk an der Bar bis ein Tisch frei wird.

Ein Highlight gibt es am Brunnen Font Màgica: Am Ende der Avinguda Maria Cristina findet jeden Abend eine mit Musik untermalte Lichtshow direkt am Brunnen statt. Neben klassischen Musikstücken wird auch – ganz passend – Freddie Mercurys Stück „Barcelona“ gespielt. Wer das Nachtleben Barcelonas jedoch aus einer anderen Perspektive erleben möchte, der sollte einen Abstecher in das W Hotel machen. Von der exklusiven Eclipse-Bar im 26. Stock des Hotels kann man neben guter Musik und Cocktails auch die Aussicht auf das nächtliche Barcelona und den Hafen geniessen.

Barcelonas Sehenswürdigkeit Nummer Eins

In Barcelona sollte man auf keinen Fall die Sagrada Família verpassen. Die von Gaudí entworfene und seit über 100 Jahren im Bau befindliche Basilika liegt im Herzen der Stadt. Von aussen ist die Sagrada zwar in ein Korsett aus Gerüsten eingeschnürrt, aber lässt mit ihren beiden prunkvollen Fassaden bereits erahnen, wie sie bei Fertigstellung aussehen wird. Wer die Sagrada auch von innen bestaunen will, sollte sich rechtzeitig um eine Eintrittskarte kümmern. Auf dem Ticket steht eine Uhrzeit zu der man sich an einem bestimmten Eingang einfinden soll. Bis dahin kann man die Gegend erkunden, oder in einem der nahe gelegenen Cafes die Leute an sich vorbeiziehen lassen.

Neben der eigentlichen Kirche kann man eine Art Austellung über die Planung und den Bau der Kirche besichtigen. Wem die nötige Vorstellungskraft fehlt, wie die Basilika am Ende aussehen wird, kann sich dort mehrere Modelle anschauen. Wer jedoch lieber auf die Fertigstellung warten will muss sich leider noch etwas gedulden – diese soll laut Plan erst 2026 sein.

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Zum Einkaufen ist die La Rambla ebenso berühmt-berüchtigt wie für ihre Taschendiebe. Also vorsicht! Wer schon einmal hier ist, wird nicht am Mercado de La Boqueria vorbeikommen. Auf dem überdachten Markt gibt es neben frischen Fisch und Fleisch auch vor allem Fruchtbecher und Smoothies zu kaufen – die perfekte Erfrischung für erschöpfte Einkäufer.

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Ein Barcelona Citytrip ist an Vielfalt schwer zu überbieten. Mit Bus und Bahn kann man die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt schnell erreichen – oder den Strand, wenn man mal einen Tag Sonne tanken möchte.