Eine faszinierende Küste, wunderbare Strände, historisch-romantische Städte, traumhafte Inseln, grosse Nationalparks und eine unvergleichliche Küche: das ist Kroatien. Auf unseren vielen Reisen in dieses wundervolle Land am Mittelmeer haben wir ein paar Geheimtipps mitgebracht.

1. Eine Kajak-Fahrt zum Höhlenstrand der Betina Špilja

Dubrovnik ist immer eine Reise wert, ganz gleich, ob dies Ihr erster Besuch des südlichen Kroatiens ist, oder Sie bereits hunderte Male zuvor hier gewesen sind. Sie gilt als eine der schönsten Städte der Adria und ist zunehmend auch beliebter Treffpunkt der internationalen High Society. Von Dubrovnik aus werden regelmässig Kajak-Fahrten entlang der adriatischen Küste angeboten. Einer unserer schönsten Ausflüge führte uns an den Strand von Betina Špilja. Mit einem lustigen Führer vornweg paddelten wir in unseren Kajaks zunächst entlang der alten Stadtmauern und dann hinaus auf die Adria, immer die Küsten entlang. Und da erschien sie dann: Die Betina-Höhle, ein Felsendom unter dessen Kuppel sich der ideale Strand befindet. Ein Glück, dass wir Schnorchel und Taucherbrille dabei hatten, denn hier ist das Wasser besonders ruhig und klar.

2. Ein Meer an Schmetterlingen an den Plitvicer Seen

Der flächenmässig grösste kroatische Nationalpark befindet sich in Mittelkroatien unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Mit dem Bus ging es zum Eingang Nummer 2 des Nationalparks Plitvicer Seen, die inmitten des Karstgebirges gelegen sind. Ganze 18 Kilometer Wanderwege führen durch diese wunderschöne Naturlandschaft. Unzählige Schmetterlinge sind unsere Begleiter. Hin und wieder geht es über Holzbrücken, über kleine Flussläufe hinweg oder unter Wasserfällen hindurch. Am Kozjak, dem grössten See des Nationalparks angekommen, brachte uns ein Boot auf die andere Seite zum Veliki Slap, dem grössten Wasserfall Kroatiens. Wir haben hier fast 6 Stunden verbracht, ein Ehepaar aus Bern jedoch erzählte uns, dass man hier auch nur eine kleine, etwa 2stündige Ausflugstour unternehmen kann – das heben wir uns dann für das nächste Mal auf, wenn wir wieder in der Nähe sind.

3. Musik ganz persönlich – auf der Insel Hvar

Kroatien veranstaltet eine ganze Reihe bunter Musik-Festivals; eines der schönsten ist das idyllische Pop-Rock-Indie Musikfest FOR Festival. Durch die begrenzte Anzahl an Eintrittskarten ist das FOR immer etwas ganz besonderes und erlaubt einen sehr persönlichen Kontakt zu Musikern und Künstlern, wie wir es auf anderen Musik-Festen noch nicht erlebt hatten. Wer keine Karte mehr ergattern konnte, sollte auf jeden Fall am Hafen von Hvar eine Überfahrt auf die kleine, vorgelagerte Insel Jerolim buchen. Dort befindet sich direkt am Strand gelegen der Carpe Diem Beach Club. Mit leckeren Cocktails, guter Musik, fröhlichen Menschen und gigantischem Ausblick aufs Meer ein wirklich unvergleichlicher Ort zum Chillen und Träumen.

Kroatien

4. Unser Sofa mitten in Zagreb

Wir haben in vielen Städten, die wir bereisen, stets ein „Sofa gemietet“. Natürlich nur im übertragenen Sinne! In Zagreb ist dies unser Lieblings-Café: Booksa in der Marticeva 14b. Hier, inmitten von Büchern und Literaturfans, gibt es immer eine gute Tasse Kaffee, kostenloses WLAN, eine entspannte Atmosphäre und stets freundliche Menschen, mit denen man ganz leicht ins Gespräch kommt. Von hier aus planen wir unsere Ausflüge in und um Zagreb; hier haben wir auch schon so manchen Geheimtipp erfahren. Zagreb ist eine lebendige Stadt, in der stets neue Geschäfte, Cafés, Restaurants und Ausstellungen eröffnen. Fragen Sie einfach nach. Das Booksa war für uns stets Dreh- und Angelpunkt unserer Unternehmungen in Zagreb.

5. Wo das Herz von Split schlägt

Kroatien

Eine der lässigsten Orte in Split liegt unweit der Kathedrale in der Bavinina 1. Hier befindet sich die kleine „Figa“ Food Bar, die bei Einheimischen Kultstatus geniesst. Die Bar / Kneipe / Restaurant / Wohnzimmer… (so genau kann man dies gar nicht definieren) ist seit über 50 Jahren in Familienbesitz: Ursprünglich war es mal ein Restaurant, dann eine Pizzeria. Als in den 90ern der Krieg ausbrach und die Lebensmittelversorgung knapp wurde, wurde aus ihr die Bar „Puls“ (an die sich viele Einheimische bis heute gerne zurückerinnern). Ende der 90er übernahm mit Linda und Toni die nächste Generation der Familie und fügte den alten Gemäuern ihre eigene flippig-kreativen Note hinzu. Das Figa ist von morgens bis spät in die Nacht geöffnet. Entweder geniesst man draussen auf der Strasse ein leckeres Frühstück, einen kleinen Happen zwischendurch, einen unglaublich guten Mojito, oder aber man zieht sich ins Souterrain zurück, wo es unter anderem hausgemachte Pasta-Gerichte oder andere mediterrane Köstlichkeiten gibt. Übrigens: im Figa trifft man hin und wieder auch das ein oder andere international bekannte Gesicht aus Film, Sport und Fernsehen – ohne dass die Bar deswegen ein „In-Schuppen“ wäre.