Die Kamera im Anschlag, den Rucksack geschultert und die Sieben-Meilen-Stiefel eingepackt – das war der Beginn meines London Citytrip’s. Nach einem kurzen Flug und der Ankunft am Flughafen London-Luton ging es für uns mit Bus und Bahn in die Londoner Innenstadt. Vom Bahnhof St. Pancras ging es mit der Tube zum Hotel (kurze Verschnaufpause) und dann sofort wieder in die City, denn das Programm war für unseren 3-Tages-Trip sehr straff geplant.

Da unser Hotel nur einen Steinwurf von der Oxford Street entfernt war, sind wir zu Fuss Richtung Picadilly Circus gelaufen. Die Regent Street bietet Shoppingwütigen alles was das Herz begehrt.

London_picadilly

Falls man nicht schon all sein Urlaubsgeld auf dem Weg ausgegeben hat, sollte man unbedingt in Covent Garden vorbeischauen. Der überdachte Markt hat allerlei zu bieten (vor allem kulinarisch: unbedingt bei „Ben’s Cookies“ vorbeischauen!) und auch bei leichten Nieselregen lässt es sich dort gut aushalten. Die nähere Umgebung läd zum Erkunden ein, denn auch hier verstecken sich viele unterschiedliche Geschäfte.

Den Tag haben wir ziemlich englisch im „Nags Head“ bei einem Bier ausklingen lassen und sind dann zurück zum Hotel gefahren.

Am nächsten Morgen sind wir sehr früh aufgestanden, haben Kaffee und Sandwich im Gehen gegessen und sind mit der Tube zur Tate Modern gefahren. Am besten kommt man vom Nordufer der Themse über die Millenium Bridge, denn so ist der Anblick des umgebauten Kraftwerks am eindrucksvollsten. Ausgesprochene Kunst- und Kulturliebhaber sollten sich für die Tate einen ganzen Nachmittag Zeit nehmen, wir sind die Gallerie im Eiltempo durchflogen. Vom Balkon der Tate Modern hat man auch einen sehr guten Ausblick über die Themse.

London_milleniumbridge

Zu Fuss ging es von der Tate über die London Bridge Richtung Tower of London und von dort aus direkt zur Tower Bridge. Nachdem wir unten an der Kasse unsere Tickets gekauft hatten fuhren wir mit dem Aufzug hoch und konnten von dort die Aussicht über London geniessen. Von dort oben lässt sich zudem das Millenium Eye und das neue Hochaus The Shard im Bild festhalten oder die Geschichte um den Bau der Bridge erleben.

London_theshard

Wieder unten angekommen haben wir den Rest des Tages in Westminster verbracht und uns den Buckingham Palace und den Clock Tower angesehen und sind durch den St. James Park gelaufen um die einzigen Sonnenstrahlen des Tages zu geniessen.

Der letzte Tag ging wie gewohnt früh los, denn wir wollten uns den Portobello Road Market anschauen. An Samstagen hat der Markt von 9-19 Uhr geöffnet und schon relativ früh tummeln sich viele Touristen und Einheimische auf dem Markt und in den Nebenstrassen. Von Antiquitäten und Second-Hand-Kleidung bis zum wahrscheinlich besten Falafel der Stadt (Falafel King) hat der Markt alles zu bieten.

London_portobellomarket

Allein schon das Schlendern durch die Strasse mit den kleinen und gemütlichen Geschäften war die etwas längere Fahrt bis nach Notting Hill allemal wert. Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir in der Nähe der Regent Street einen letzten Halt im „Yalla Yalla“ gemacht, einem libanesischen Restaurant in dem es allerlei Köstlichkeiten zu probieren gibt. Am nächsten Tag ging es vom Hotel direkt zum Flughafen und von dort aus wieder Richtung Heimat.

London ist jederzeit eine Reise wert!

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