Die Malediven sind der Inbegriff von tropischen Ferien. Hunderte kleine Inseln, umgeben von türkisfarbenem Wasser, schneeweissem Sandstrand und Palmen. Dazu kommt eine fantastische Unterwasserwelt, die mit ihrem Farben- und Artenreichtum zu den besten Tauch- und Schnorchel-Revieren der Welt gehört. Viele Menschen verbinden mit Malediven Ferien jedoch auch die Vorstellung, dass man dort nicht viel mehr machen kann, ausser in seinem Liegestuhl am Strand zu liegen oder mit Schnorchel- bzw. Tauchausrüstung die Unterwasserwelt zu erkunden.

Die 26 Atolle mit den insgesamt 1.196 Inseln unterstehen auf den Malediven einem besonderen Schutz. So können Touristen bis heute nicht einfach so auf jede beliebige Insel reisen. Die meisten Hotels und Resorts sind hier auf Privatinseln gelegen, einige Inseln sind ausschliesslich für Einheimische reserviert und die Mehrzahl der Inseln sind unbewohnt oder stehen gar unter Naturschutz. Tatsächlich dürfen auf den Malediven nur 87 Inseln explizit für den Tourismus genutzt werden. Doch die strengen Regeln haben sich in den letzten Jahren ein wenig gelockert und so existieren neben den 5-Sterne-Häusern inzwischen auch eine Reihe an bezahlbaren Unterkünften sowie örtliche Anbieter, die sich speziell auf „Island-Hopper“ spezialisiert haben.

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Die besten Island-Hopping-Tipps für die Malediven

Wer mehr als nur Strand und Meer sucht, für den bieten Malediven Ferien eine Vielzahl an Attraktionen, die man mit einem traditionellen Dhoni erreichen kann. Das Dhoni ist das traditionelle Transportmittel der Malediven. Es ist ein einfaches Holzboot mit Aussenbortmotor, wie es früher vor allem von Fischern eingesetzt wurde. Die Reise mit einem Dhoni ist jedoch sehr komfortabel. Sie können sich in Ihrem Hotel nach Ausflügen auf eine oder mehrere der bewohnten Inseln informieren.

Dhoni_Boote

Dhoni Boote

Beliebt ist unter anderem die Insel Himmafushi auf dem Kaafu Atoll, von der Hauptstadt Malé in ca. 45 Bootsminuten erreichbar. Auf Himmafushi erwartet den Reisenden nicht nur eine der fantastischsten Surf-Möglichkeiten der Malediven, hier können Sie auch vollkommen in das Leben der Einheimischen eintauchen. Am Ende des Ausflugs besteht dann noch die Möglichkeit, traditionelle Kunsthandwerkserzeugnisse zu erwerben. Warten Sie mit dem Souvenirkauf jedoch ein wenig und schauen Sie sich zuerst etwas um. Beliebt sind auch Ausflüge zu den Inseln Kuda Bandos, Dream Island, die Inseln Kagi, Gaarfaru sowie Eriyadu.

Extratipp: besuchen Sie auch einmal eine der örtlichen Schulen, doch stören Sie bitte nicht den Unterricht. Wenn Sie Menschen fotografieren wollen, fragen Sie bitte immer zuerst um Erlaubnis. So kommen Sie auch mit den Einheimischen näher in Kontakt und werden sicherlich das ein oder andere Fotomotiv entdecken können, dass Ihnen sonst verwehrt bliebe.

Mit dem U-Boot das Süd-Malé-Atoll umrunden

Ein ganz besonderer Geheimtipp ist eine Fahrt mit einem U-Boot rund um das Süd-Atoll von Malé. Selbst Schnorchler und Taucher sind begeistert von dem Ausflug in einem modernen U-Boot eines deutschen Schiffsbauunternehmen. Sicherheit wird natürlich ganz gross geschrieben. Den besten Ausblick hat man, wenn man sich im U-Boot übrigens auf die linke Seite setzt. Das U-Boot geht auf eine Tiefe von bis zu 30 Metern und mit etwas Glück kann man sogar Walfische bestaunen.

Malediven_Unterwasserwelt

Ein ganz besonderes Erlebnis für Angler

Angel-Fans können sich auf den Malediven jederzeit auch nach einem Ausflug mit einem Fischer-Dhoni erkundigen. Zusammen mit Einheimischen geht es dann zum Fischfang hinaus auf’s Meer, dabei wird natürlich auch oft eine Pause auf einer unbewohnten Insel eingelegt, inklusive Picknick an einem einsamen Traumstrand. Wer selbst einen Fisch fängt, kann diesen selbstverständlich auch mit in sein Hotel bringen; die Köche der Resorts und Hotels sind gerne bereit, daraus ein ganz persönliches Abendessen zu zaubern.

Shopping auf den Malediven

Wer ein wenig Abwechslung sucht, kann auf den Malediven auch super einkaufen. Beliebt sind vor allem die vielen mobilen Bazare. Einheimische kommen meist am frühen Abend in die grossen Resorts bzw. vor die Hotelanlagen und bieten wunderschöne, traditionelle Handwerkskunst an. Solche Einkäufe können Sie auch häufig bei Besuchen der Inseln der Einheimischen machen. Das Angebot ist vielfältig und übrigens gar nicht so teuer, wie man annehmen könnte.

Wer sich nach etwas städtischeren Einkaufsflair sehnt, sollte in der Hauptstadt Malé unbedingt das Agora-Einkaufszentrum besuchen. Das Agora ist sowohl bei Einheimischen wie auch bei Touristen stets sehr beliebt und bietet ein reichhaltiges Angebot von Elektronik über Haushaltswaren bis hin zu Obst und Gemüse zu vernünftigen Preisen. Wer Ausschau nach Schmuck und Edelsteinen hält, der sollte den kleinen Juwelierladen auf Sun Island besuchen. Zwar sind die Preise hier recht hoch, doch das Angebot ist überaus interessant. Überhaupt bietet Sun Island eine Reihe an sehr schönen Souvenier-Shops.

Handeln gehört auf den Malediven übrigens mit zum Geschäft. Trauen Sie sich ruhig, den angebotenen Preis herunter zu handeln. So lernen Sie auch die Mentalität der Menschen besser kennen. Achten Sie jedoch beim Souvenirkauf darauf, dass insbesondere Korallen, Schlidpatt und andere „Andenken“ aus dem Meer nicht in die EU eingeführt werden dürfen. Genausowenig sollten Sie Sand als Andenken mitnehmen. Dies mag etwas verwunderlich klingen, doch was wäre, wenn jeder der rund 700.000 Besucher im Jahr nur 100g Sand vom Strand mitnehmen würde? Das wären insgesamt fast 70 Tonnen – und Sand ist etwas, was aufgrund des Klimawandels auf den Malediven durchaus zu einem raren Gut wird. Da die Malediven nur sehr flach sind, wirkt sich der Anstieg des Meeresspiegels teils extrem auf das knappe Land aus.

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