Die 9 schönsten Strände Italiens

Dass rund 7.600 Kilometer Küste, dazu über 200 Inseln den einen oder anderen Traumstrand beherbergen, überrascht kaum. Dass Italien daher Heimat einiger der schönsten Strände Europas ist, ebenso wenig. Lernen Sie mit Neckermann Reisen einen weißen Sandstrand auf Sizilien kennen, der verdächtig an Hawaii erinnert. Besuchen Sie die „Perle Kalabriens“ mit ihrem azurblauen Wasser, eine Violinenbucht in der Toskana oder einen 15 Kilometer langen Sandstrand nahe Venedig, der sich nicht nur perfekt für Familien eignet, sondern dessen Wasser auch therapeutische Eigenschaften besitzt.

Scala dei Turchi, Sizilien

Wie strahlend weiße, bizarre Stufen reckt sich die Scala dei Turchi entlang der Bucht in die Höhe. (© Roberto Lo Savio – Fotolia.com)
Schneeweiß ragen Kalkfelsen aus dem Wasser. Rille um Rille stapeln sie sich in die Höhe. Eine Treppe. Oder doch nicht? Ein wenig erweckt die Scala dei Turchi, die Treppe der Türken, 15 Kilometer westlich von Agrigento jedenfalls den Anschein, als hätte die Natur aus weißem Kalkstein Stufen geformt, die Sie geradewegs hinein ins teils türkisblaue Meer führen.
Ein beeindruckender Anblick. Entspannen Sie auf einem der beiden Sandstrände und wagen Sie irgendwann einen Ausflug auf die Kalksteintreppe. Am Strandbad „Lido di Scala dei Turchi“ finden Sie (kostenpflichtige) Parkplätze – das Auto ist der beste Weg zur Scala – sowie eine Snackbar, Liegestühle und Duschen.

San Vito Lo Capo, Sizilien

Viele würden den Strand von San Vito lo Capo ohne zu zögern als einen der schönsten Italiens bezeichnen. (© eddygaleotti – Fotolia.com)
Es braucht nicht viel Fantasie. Blicken Sie über den weißen Sandstrand nach rechts, bleibt nur eine Assoziation: Hawaii! Ein Meer im Wechsel zwischen glasklar, türkis- und tiefblau, zwischen weißem Sand und spitzen, hoch aufragenden, grün bewachsenen Felsformationen – vieles wirkt, als habe es Sie direkt an einen der Traumstrände mitten im Pazifik verschlagen.
Nur dass Sie nicht erst um die halbe Welt fliegen mussten. Ihnen genügte die Fahrt an die Nordwestspitze Siziliens. Auf einem kleinen Hügel liegt dort der kleine Ort San Vito La Capo, an der Küste der dazugehörige, drei Kilometer lange Strand. Von Palermo aus benötigen Sie mit dem Auto rund eine Stunde und 45 Minuten nach San Vito Lo Capo.

Tropea, Kalabrien

Tropea zählt aufgrund seiner Lage und seiner malerischen und gut erhaltenen Altstadt zu den beliebtesten Urlaubszielen Kalabriens. (© Maurizio Rovati – Fotolia.com)
Das Wasser? Glasklar bis azurblau. Der Sand? Hell bis schneeweiß. Die Umgebung? Zerklüftet und atemberaubend. All das erwartet Sie in Kalabrien, an der „Küste der Götter“, in Tropea, der „Perle Kalabriens“. Die optischen Grundvoraussetzungen sind gegeben. Denn Tropeas enge Gassen ziehen sich rund 50 Meter über dem Strand auf einer Klippe in Richtung Landesinneres.
Entsprechend beeindruckend ist der Blick während eines Stadtspaziergangs. Hauptsächlich sind Sie jedoch wegen des weißen Sandstrands gekommen, der sich um die Bucht zieht – bis zur Halbinsel in Sichtweite, auf der die Kirche Santa Maria dell’Isola thront. In der Ferne erblicken Sie zudem die nur eine kurze Bootstour entfernte Insel Stromboli mit dem gleichnamigen Vulkan.

Cala Biriola, Sardinien

Über das Meer mit privaten Booten oder auf einem der Motorboote von den Häfen in Cala Gonone, Arbatax und Santa Maria Navarrese zu erreichen: die Traumbucht Cala Biriola. (© Gabriele Maltinti – Fotolia.com)
Am besten nehmen Sie ein Boot: Von Arbatax ist es etwas weiter, von Cala Gonone geht es schneller. Stellen Sie nur sicher, auch wirklich aufzubrechen. Diese kleine Bucht, die Cala Biriola, an Sardiniens Ostküste glänzt nämlich nicht „nur“ durch türkisfarbenes Wasser, weißen Sand und eine steile, dicht bewachsene Felsenküste im Rücken, sie eignet sich dank ihrer Artenvielfalt unter Wasser ganz nebenbei noch perfekt zum Tauchen und Schnorcheln. Paradiesische Zustände ober- und unterhalb der Wasseroberfläche!

Cala Corsara, Sardinien

Die Bucht von Cala Corsara auf der Insel von Spargi ist ein Traumstrand der Extraklasse. (© Dmitry Naumov – Fotolia.com)
Im Süden der kleinen Insel Spargi im Norden Sardiniens finden Sie es: das Paradies. Grüne Sträucher ziehen sich über rosafarbene Granitfelsen bis an den mit feinem Granitsand bestreuten Strand. Glasklares, türkisfarbenes Wasser schwappt sanft an den Küstenstreifen der kleinen, ehemaligen Piratenbucht, die nur auf dem Seeweg zu erreichen ist. Wildrosen und Strandlinien blühen, vermischen ihren Duft mit dem von Wacholderbäumen. Ausflüge zu den Inseln das Archipels La Maddalena, zu dem auch die Insel Spargi gehört, starten meist von Palau auf Sardinien aus.

Cavallino-Treporti, Venetien

Ideal für Kinder: Der Strand von Cavallino-Treporti zieht sich 15 Kilometer entlang der Lagune von Venedig und fällt ganz sanft ins Meer ab. (© Gabriele Maltinti – Fotolia.com)
Neben blauen Flaggen wehen grüne. Heißt: Der Strand glänzt nicht nur durch seine gutes Umweltmanagement und seine hohe Wasserqualität, gleichzeitig ist er besonders für Familien geeignet. Kein Wunder. Denn der Strand von Cavallino-Treporti dehnt sich nicht nur auf 15 Kilometern entlang der Lagune von Venedig aus, gleichzeitig fällt der warme, trockene Sand flach ins Meer ab. Perfekt also, um mit den Kindern zu spielen. Zumal das jodhaltige Wasser therapeutische Eigenschaften besitzt. Zudem bringt Sie das Boot vom Schiffsanleger Marco Polo S.R.L. in Cavallino binnen 30 Minuten nach Venedig.

Cavoli, Elba (Toskana)

300 m lang, grobkörniger, weißer Granitsand, glasklares, türkis schimmerndes Wasser: Der Strand von Cavoli liegt gut geschützt in einer kleinen Bucht mit Blick auf das Meer zu den Inseln Montecristo und Pianosa. (© Balate Dorin – Fotolia.com)
Auch die Toskana hat ihre Traumstrände. Um zur Spiaggia di Cavoli zu gelangen, müssen Sie das Festland zwar verlassen, Elba, das zur Toskana gehört, ist jedoch nicht die schlechteste Alternative. Zumal wunderbar sauberes, blau strahlendes Wasser die Bucht der Spiaggia di Cavoli füllt, sie von überall auf der kleinen Insel aus gut und schnell mit dem Auto zu erreichen ist. Überkommt Sie ein latentes Hungergefühl, besuchen Sie einfach eines der Restaurants im Rücken des Strands, blicken über die weißen Granitfelsen aufs Meer hinaus und genießen dabei frische Meeresfrüchte.

Cala Violina, Toskana

Die traumhaft romantischen Sonnenuntergänge der Cala Violina. (© stevanzz – Fotolia.com)
Inmitten eines Naturschutzgebiets, abgeschirmt durch einen dichten, tief grünen Pinienwald, am Fuße wilder Hügel, finden Sie die Cala Violina. Feiner Sand hat sich dort breit gemacht. So fein, dass er leicht quietscht, wenn Sie von Ihrem Platz in Richtung des klaren Wassers laufen. Einige wollten sich dabei an Violinen erinnert gefühlt haben. Also taufte man den kleinen Küstenabschnitt kurzerhand auf den klangvollen Namen Violinenbucht. Beispielsweise von Marina di Grosseto aus folgen Sie zunächst der SP158 Richtung Norden, halten Ausschau nach den Schildern in Richtung „Casa Violina“ bis zum großen, staubigen Parkplatz des Naturparks „Bandite die Scarlino“. Von dort aus legen Sie die letzten zwei Kilometer durch die Pinienwälder zum Strand zu Fuß zurück.

Giamaica Beach, Gardasee

Traumstrand an der Spitze der Halbinsel Sirmione: der Giamaica Beach am Gardasee. (© Maurizio Rovati – Fotolia.com)
Von drei Seiten umspült der Gardasee die kleine Halbinsel am Südufer. Links und rechts wandert der Blick über glasklares Wasser, geradeaus zudem auf die massiven Bergketten im Norden. Sirmiones Lage könnte schlechter sein. Und als wäre all das nicht genug, wird es am Giamaica Beach ganz an der Spitze der Halbinsel auch noch – genau – jamaikanisch. Denn als sich die Gletscher der Region einst in Richtung Norden zurückzogen, hinterließen sie dem Kap einen Rahmen aus Kalkstein. Knapp unter der Oberfläche reflektiert er heute so gekonnt, dass das Wasser am Strand am Nordende in kräftigem Türkis leuchtet. Wie auf Jamaika. Ganz einfach ist dieses kleine Stück Traumstrand zwar nicht zu erreichen – bei hohem Wasserspiegel sogar überhaupt nicht –, dafür erwartet Sie hinter den Olivenhainen ein echter Traumstrand, dessen flache Felsen eine perfekte Liegefläche bilden. Wegen der glitschigen Felsen ziehen Sie zum Baden unbedingt Badeschuhe an. Für den Weg zum Giamaica Beach empfehlen wir zudem festes Schuhwerk.

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